Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden
gelebt werden muss es nach vorne.


S. Kierkegaard

Allgemein

Tiefgreifende Lebenskrisen gehen häufig mit dem Gefühl einher, „festzustecken“ und nicht mehr nach vorne sehen oder gehen zu können. Wenn man dann immer mehr gefangen wird vom und im Problem, rücken die möglichen Lösungen in immer weitere Ferne.

Aus diesem Gefühl können z.B. depressive Gestimmtheiten und/oder Ängste entstehen. Diese Art von Stress kann auch den Körper in Mitleidenschaft ziehen: Schlafstörungen, Erschöpfungsgefühle, Anfälligkeit für Infekte können die Folge sein...

Auslöser für solche Krisen gibt es viele: berufliche oder finanzielle Probleme, Ehekrisen, Trennungen, Verluste, schwere Krankheiten u.a. In solchen Zeiten kann es zur Entscheidung kommen, sich Unterstützung und Hilfe bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten zu holen.

Psychotherapie will Menschen darin unterstützen, Lösungen zu (er)finden.
Individuell passende und kreative Lösungen als Antwort auf die vielfältigen persönlichen, aber auch gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

So fördert Psychotherapie Wachstum und Entwicklung auf verschiedenen Ebenen.

Tiefenpsychologie

Die Tiefenpsychologie geht auf Sigmund Freud zurück, den Begründer der Psychoanalyse.

Ein zentraler Gedanke der Tiefenpsychologie ist, dass unser Denken, Fühlen, Erleben und Handeln mehr ist als wir wissen und wir deshalb oft nicht verstehen, warum sich bestimmte Dinge immer wieder ereignen oder diese sich "wie ein roter Faden" durch unser Leben ziehen.

Die Tiefenpsychologie will hier Licht ins Dunkel bringen, indem sie die persönliche Lebensgeschichte, aus welcher sich die individuellen Muster und Schemata formen, die dem Denken, Fühlen, Erleben und Handeln zugrunde liegen, in ihren Besonderheiten würdigt und verstehen hilft.